Schlagwort-Archive: Krise

“Spanien-Rettung” – Eine Botschaft der Spanier



Eines macht der untenstehende Bericht und das Video wieder deutlich: “Die Spanier” sind nicht die Nutzniesser der Gelder der “Spanien-Rettung”. Genausowenig wie die “Griechenland-Hilfe” den Griechen hilft. Die Betroffenen dieser “Rettungsaktionen” sind die ausgeplünderten Arbeitnehmer in den Ländern, in denen es Arbeit gibt und ins Elend gestürtzte Bevölkerungsteile auf der anderen Seite. 55% Arbeitslosigkeit und Abwanderung der jungen Menschen in Spanien, Obdachlosgkeit, Zwangsversteigerungen sind die Auswirkungen einer Politik des sozialen Kahlschlags, während die Masse der Arbeitnehmer um die Früchte ihrer täglichen Anstrengungen gebracht werden. Die Solidarisierung der “kleinen Leute” in Europa und der gemeinsame Druck der Öffentlichkeit wären ein erster Schritt, etwas an den Zuständen zu ändern. Dazu gehört es auch, dass die Berichterstattung die Themen nicht verschweigt, beschwichtigt und damit die Menschen über den Zustand der EU desinformiert und eine Realität inszeniert, in der sich der deutsche Zuschauer “wohlfühlt”, während im Europa um uns herum -wie auch im eigenen Land- die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander klafft:


Jetzt ist sie da, jetzt in diesem Moment, die Spanien-Rettung.
Die sogenannte Rettung, die das Volk nicht vor Armut und Arbeitslosigkeit schützen, sondern die Banken belohnen wird, die uns in diese Krise gestürzt haben.
Die deutschen Banken und Politiker, Eure Banken und Politiker manipulieren euch. Sie sagen dass der ehrliche und fleissige deutsche Arbeiter die Rechnung für die spanische Fiesta und Verschwendung bezahlt.
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Denkansätze für ein faires System – Ein 30-minütiger Vortrag von Andreas Popp


Andreas Popp zeigt in einem etwa 30-Minütigen Vortrag Denkansätze auf, die aktuelle Krise als Chance zu einer grundlegenden Änderung des Wirtschaftens und Zusammenlebens zu nutzen. Er beschreibt so provokant wie eindrücklich und in verständlichen Worten die widersinnige Logik des Finanz- und Wachstumsirrsinns, die Mechanismen der Medien als Instrumente der Propaganda und Manipulation. Er kommt bei seiner Betrachtung zum Schluss, dass unser System weder gerecht noch zukunftsweisend sein kann, sondern “gegen die Wand fahren muss”. Er bietet eine Abkehr an, die den Menschen in den Mittelpunkt des Wirtschaftens stellen möchte, das “Regionale” stärkt – eine Perspektive zumindest.

Der römische Brunnen – Ein Bild mit Symbolkraft

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IWF sieht Finanzkollaps, wenn die Banken nicht schnell mehr Geld erhalten

rebloggt von uhupardo:

Der Internationale Währungsfond (IWF) hat noch nie besonders richtig gelegen mit seinen Prognosen. Doch mehr als alle, die richtig gelegen haben, ist der IWF in der Lage, Tendenzen zu setzen, und tut das auch mit regelmässiger Hartnäckigkeit. Das ist natürlich niemals beliebig und verfolgt immer einen bestimmten Zweck. Angesichts dessen möchte man seinen Goethe (Torquato Tasso II.1) aus der Schublade kramen: "So fühlt man Absicht und man ist verstimmt." - Die Frage ist also weniger, was der internationale Organismus an Prognosen absondert sondern eher warum.

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Interview mit Uhupardo: “Westdeutsche werden erschreckt völlig aus der Bahn geworfen werden”


Im Folgenden wird “Uhupardo” Herausgeber eines kritischen Blogs aus Spanien, der seine Artikel in deutscher Sprache bringt, interviewt. Das Interview führte Dieter Sordon vom Blog “krisenfrei.de”

uhupardo

Interview mit dem Herausgeber von Uhupardo

Sehr geehrte Damen und Herren von Uhupardo,
Sie betreiben den deutschsprachigen Blog uhupardo mit überwiegend spanischen Themen. Was hat Sie dazu veranlasst, spanische Probleme für deutschsprachige Leser ins Netz zu stellen? Lag es vielleicht daran, dass die deutschen Systemmedien sich ziemlich zurückhalten, was die vielfältigen Probleme in Spanien anbetrifft?

Uhupardo Wir haben  private und berufliche Verbindungen zwischen Spanien und Deutschland und in beiden Ländern lange gelebt. So gab es die Chance, spanische Anliegen in deutscher Sprache aufzubereiten und so hoffentlich auf beiden Seiten Verständnis zu fördern. Nicht einmal über riesige Protest-Aktionen in Madrid wird in den deutschen Massenmedien nennenswert berichtet, da war Handlungspotential. Aktuell ist vor allem Berlin federführend in der fatalen Kaputtspar-Politik Europas (während die viel mehr verschuldeten USA immer mehr Netto-Schulden machen), deswegen ist es uns wichtig, deutschsprachige Leser über Spanien zu informieren und immer wieder die Beziehungen zwischen beiden Ländern aufzuzeigen.  [...]

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Welcher Idiot hat die ganzen Rettungsringe über Bord geworfen?


Rettungsringe

Welcher Idiot hat die ganzen Rettungsringe über Bord geworfen?

- Ohne Worte -

(Zum Vergrößern auf die Grafik klicken)
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors.
Darf zu privaten, nichtkommerziellen Zwecken weiterverteilt werden!


Quelle: 
http://browse.npage.de/

Piet Klocke über Zusatzrenten: “Wenn Geld alles ist, was ist dann nichts?”


In den unruhigen Zeiten der Finanz- Banken- und Eurokrise liefert der Experte für Renten und Zusatzrenten Piet Klocke eine gute Zusammenfassung der Vor- und Nachteile von Riester- und Rürup-Rente. Mit einfachen Fallbeispielen und in einem leicht verständlichen Vortrag führt er den verblüfften Zuschauern vor, was er bei seiner Zusatzvorsorge beachten muss,  Zuschauerservice inklusive:
“Sie brauchen sich keinen Notizen zu machen – ich faxe Ihnen das!”


Quellen – weiterführende Links

Video: youtube.com, uploaded by aerztefinanzmuenchen

Die Finanzkrise – David Harvey´s Thesen sehr anschaulich illustriert!


Der Autor David Harvey zeigt wunderbar auf, wie es aufgrund falscher politischer Weichenstellungen und verkehrter Grundannahmen über mehr als ein Jahrzehnt lang dazu kommen konnte, dass sich die Finanzwelt immer weiter von der realen Wirtschaft entkoppelt hat. Dadurch sind die Einkommen aus Vermögen immer schneller und viel stärker als die Einkommen aus Produktivarbeit gestiegen.

Krise

Gibt es noch einen Ausweg aus der Krise?

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Spanien: Wirschaft angeschlagen – Spott für die Politik und den Ministerpräsidenten Rajoy


Die Arbeitslosigkeit in Spanien ist auf Rekordniveau, nach den neusten Meldungen (1) sind es derzeit knapp 25% . Stark betroffen insbesondere Jüngere. Die Chancen für junge Menschen sind gering, im Vergleich zu Deutschland haben 5x soviele Spanier unter 25 keinen Job, viele trotz hoher Qualifikationen – und die Wirtschaft schrumpft. Prognostiziert ist ein Minus von 1,5%. Wer kann, sucht Arbeit im Ausland. Für Spaniens Bemühungen, einen Weg aus der Krise zu finden, ist es fatal, wenn viele der besten Arbeitskräfte abwandern.
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