Schlagwort-Archive: ARD

Störsender am Start! – Dieter Hildebrandt und Co. legen ab Februar los


Dieter Hildebrandt und Kollegen starten durch

Am Samstag, den 26.01.2013 war es soweit. Die für den Start des unabhängigen Internet-Projektes “stoersender.tv” notwendige Summe von 125.000 Euro wurde von den Unterstützern aufgebracht. Damit ist ein Jahr Sendebetrieb vorfinanziert. Die Freude war groß.
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Irrsinn auf Amerikanisch



Der Beitrag von Max Uthoff
über amerikanischen Irrsinn und und Auswüchse - hier mit englischen Untertiteln - wurde im April gesendet. Seine bitterböse und scharfe Kritik macht betroffen, besonders jetzt nach den Geschehnissen dieses Monats im “Land der unbegrenzten Möglichkeiten”.

“American” Der scharfzüngige Max Uthoff auf Sendung

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Dieter Hildebrandt: “Wem wird denn eigentlich der Prozess gemacht?”


Dieter Hildebrandt und Stefan Hanitzsch standen uns zu einem Gespräch zur Verfügung. Dabei beantworteten sie Fragen zu ihrem Projekt “Stoersender.tv” - einem neuen TV-Programm, das ab kommendem Jahr im Internet präsentiert werden soll und von seinen Zuschauern über sogenanntes “Crowdfunding” finanziert wird. (Wir berichteten in diesem: <Artikel> )


Politropolis: Stoersender.TV ist ein Projekt, das unter der inhaltlichen Leitung des “altgedienten” Kabarettisten Dieter Hildebrandt und einem kleinen Redaktionsstab unter der Mitwirkung von Stefan Hanitzsch ins Leben gerufen wurde.

Dieter Hildebrandt: Ich habe nicht „gedient“. Alt gedient habe ich auch nicht. Weitgereist und lang gelebt würden auch zu mir passen.

Stefan Hanitzsch: Die Leitung von Redaktion und Organisation darf ich verantworten, es ist ja auch meine Idee. Es ist mir eine Ehre und ein großes Vergnügen, dass Herr Hildebrandt da mitwirkt und seine Popularität und Integrität sorgen für die nötige Aufmerksamkeit. Und natürlich hat er bei wichtigen Fragen ein Veto-Recht. Er ist so eine Art „Künstlerischer Aufsichtsrat“.”

Politropolis: Wer Herrn Hildebrandt kennt, weiss, das jedes seiner Worte mit bedacht gesetzt ist. Wenn der Projektname des Programmes „Stören“ als Sender-Konzept bezeichnet, beinhaltet dies gleichzeitig, dass Sie evtl. davon ausgehen, es sei ein gesellschaftlich-politischer Prozess im Gange, der nicht „gestört“ werden möchte.

Dieter Hildebrandt: „Es gab schon immer Prozesse, die nicht gestört werden möchten, welcher Prozess kann schon von sich sagen: „Ich will gestört werden?“ Man muss aber stören! Das habe ich eigentlich schon immer getan… in der Schule, in der Hitlerjugend, später dann auf der Bühne, da habe ich es immer geschafft, dass Leute von mir sagen: „Der geht mir so auf den Nerven!“, und ich habe mir gedacht, das muss man fortführen bis ins Alter, da kann man nicht so einfach aufhören. Die spannende Frage ist doch: Dieser Prozess, den Sie da ansprechen, wem wird der denn eigentlich gemacht? Dieser Frage werden wir auf den Grund gehen.

Stefan Hanitzsch: „Mir scheint es, als ob man der Demokratie diesen Prozess machen würde. Die Anklage lautet doch: Die Demokratie ist zu teuer. Arbeitnehmerrechte, der Sozialstaat, all das schmälert natürlich die Profite. Interessant ist, dass es oft gelingt, die Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Die FDP, als Klassensprecherin der oberen Kaste, sie hetzt zum Beispiel regelmäßig Geringverdiener gegen Hartz-IV-Empfänger auf. Und dann heißt es, die Hartz-IV-Bezüge seien zu hoch, dann fehle der Anreiz zum Arbeiten bei den Geringverdienern. Dass die Geringverdiener, wie der Name andeutet, zu wenig verdienen, tritt da in den Hintergrund. Natürlich spielt die BILD-Zeitung da gerne mit.

Politropolis:  Wessen „Kreise“ möchte Stoersender.tv denn stören und wem will er kräftig in die Suppe spucken?

Stefan Hanitzsch: All jenen, die die Demokratie verwässern wollen. Wir wollen außerdem gerne mehr reinen Wein haben. Georg Schramm hat mal gefordert, dass wir die Politiker so lange abwählen sollen, bis sie uns wenigstens die Wahrheit sagen.

Dieter Hildebrandt: Na ich weiß nicht, ob die Suppe besser wird, wenn wir da hineinspucken. Aber vielleicht können wir ein wenig Farbe hineingießen, damit jeder gewarnt ist, dem man sie vorsetzt. Mich stört es zum Beispiel, dass ich nicht weiß, was ich esse. Es gibt da viele gute Bücher zum Thema. Zum Beispiel: „Die Suppe lügt.“ Das ist sicherlich eins der wichtigsten Themen.

Stoersender.tv: Lieber “Reiner Wein” statt “Demokratieverwässerung” – von li. n. re.: Stefan Hanitzsch, Frank-Markus Barwasser (alias Erwin Pelzig), Dieter Hildebrandt

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Verfassungsfeind Nr.1: Die Regierung


Verfassungsfeind Nr.1:  Die Regierung
“Schwere Anschläge auf unsere Verfassung”, meldet NDR – Extra 3 in einer Sondersendung. “Weltweit ist man schockiert über die Zustände in Deutschland.”
Warum immer wieder Gesetze der schwarz-gelben Koalition vom Verfassungsgericht kassiert werden, erklären die extra 3 Autoren Alicia Anker und Olli Durke:

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Quellen – weiterführende Links
Video: youtube.com, ard-youtube channel

ARD und ZDF – Berichterstattung, die nicht mehr zum Aushalten ist


ARD und ZDF, die sogenannten öffentlich-rechtlichen TV-Sender Deutschlands bringen in Ihren Hauptnachrichten derartig regierungs- und parteikonforme als Meldungen getarnte Beiträge, dass ich mich an dieser Stelle einmal zu Wort melden möchte. Die ZDF-Berichterstattung über die negativen Vorzeichen für Deutschland durch die Rating-Agentur „Moodys“ brachte bei mir das „Fass zum Überlaufen“.

Hans-Udo Sattler Herausgeber Politropolis

Hans-Udo Sattler – ZDF Berichterstattung: Nicht mehr zum Aushalten

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Griechenlandkrise: Ist Deutschland wirklich Zahlmeister?


..und warum Firmen in Griechenland kaum exportieren können.

Die Euro-Krise hat Deutschland auch genutzt. Deutsche Exporte profitieren bekanntermaßen und durch den vergleichsweise niedrigen Euro und das niedrige Zinsniveau. Folker Hellmeyer der Chefanalyst der Bremer Landesbank sagt, die Zinsgewinne lägen zwischen 45 und 65 Mrd. Euro. Die Reportage des Fernseh-Magazins Monitor der ARD untersuchte, was bisher wirklich an Griechenland gezahlt wurde und befragte Abgeordnete des Bundestages, ob diese die aktuellen Zahlen kennen: Das Ergebnis ist, dass die meisten unserer höchsten Volksvertreter nebulöse Vorstellungen von den tatsächlichen Summen haben. Und das, obwohl sie ja an den Datenquellen sitzen und nicht die Schlagzeilen irgendeines zeitungsähnlichen Druckerzeugnisses glauben müssten.

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